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Bob Dylan, Slow Train comming

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low Train coming, ein absolut empfehlenswertes Album nichts, was man erwarten würde. So gesehen alles wie immer - alles anders. Dylan passte nie in eine Schublade, schon garnicht in die, in der er aufgrund seiner großen, frühen Erfolge scheinbar steckte.

Dieses 1979 erschiene Album wurde nach Dylans Bekenntnis zum Christentum aufgenommen. Die Geschichte ist sehr umfangreich bei Wikipedia.com (Albumtitel) nachzulesen. Ein Begleitmusiker auf diesem Album ist Mark Knopfler (und der Dire-Straits-Drummer Pick Withers) der von Anfang an den Soundteppich bestimmend mitwebt und so Bob Dylan wieder anders klingen lässt.

Schon der Opener "Gotta Serve Somebody" ein rauhes, langsames Stück mit weiblichem Chor macht neugierig. Dylans Stimme, Mark Knopflers markantes Spiel - ein Genuß. So wurde das auch sein erster Hit seit drei Jahren und er bekam einen Grammy (best rock vocal performance by a male in 1980).

Weiter mit "Precious Angel" das genauso wie "I Believe in You" einzigartig, neu und absolut treffend ist (Ohr und Bauch). Insgesamt absolut anders, empfehlenswert besonders auch auf Vinyl!

Annie Lennox, Medusa/Live in Central Park 2CD

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ier möchte ich zuerst die zweite CD empfehlen: "Live in Central Park", eigentlich als Zugabe gedacht. Der Name ist Programm: sehr gut eingefangenen Live-Atmosphäre eröffnet mit "Money Can't Buy It". Das Konzert fand 1995 im Central Park New York statt. Mit großer Besetzung und Können gehts mit "Legend in My Living Room" weiter, "Have mercy on me"… Annie Lennox und Aufnahme in Best-Form. Dann die Eurythmics's Hits, z. B. Song Nr. drei, laut machen, Licht dämmen: Gänsehaut! "Who's that Girl?" die absolut beste Version, das kann keine Studio-Aufnahme! Weiter mit Annies Versionen aus der Eurythmics Zeit "You Have Placed A Chill In My Heart", "Little Bird" and "Walking On Broken Glass". Eine uneingeschränkte empfehlenswerte Scheibe, "Here Comes the Rain Again" ein weiterer Hit, der Live nicht zu toppen ist. Last but not least als Gast Paul Simon mit Stimme und Gitarre mit Annies Version von "Something so Right"…, diesmal dann doch als Studio-Version…

Womit wir bei CD 1 sind. Eine perfekte Perfomance perfekt auf CD gebannt, wenn auch nicht alles so wie auf der Live CD gefällt. Die Aufnahmequalität ist sehr gut. "Nor More >I Love You's<" eröffnet, Stimme und Chor perfekt eingefangen. "Take me To The River", bassstark und raumfüllend um uns dann mit Annies Version von "A Whiter Shade Of Pale" an Procol Harum und Keith Reid (genialer Text) zu erinnern. Die nächste Reminiszenz geht an Neil Young "Don't let It Bring You Down" schön, symphonisch, doch hier ist mir das Original näher... ebenso bei Bob Marleys "Waiting in Vaine". Zum guten Schluß nochmal Paul Simons "Something so Right" insgesamt ein Doppelpack, das sich alleine und insbesondere wegen der zweiten LIVE Scheibe lohnt!

Jason Mraz &ndash We sing, we dance, we ... 2CD+DVD

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ekannt geworden ist Jason Mraz mit dem Ohrwurm I'm Yours. Diese Doppel CD mit DVD zeigt die Vielseitigkeit, die gekonnte Live-Performance von Jason Mraz.

Jason ist ein Stimmakrobat, der sehr viel Spaß an seiner Sprache hat und mit absoluter Leichtigkeit seine hintergründigen Texte präsentiert. Und der Funke springt über … Wunderschön das konzertant anfangende "Live High", Lied Nr. 5 (Album Version) und noch besser auf CD 2, Lied Nr. 2 in der Live Version.

Musikalisch kaum einzugrenzen, von funky Sommer-Music über tiefgreifende Balladen, alles vertreten. Das ganze begleitet von einer grandiosen Band und einem absolut fantastischen Bläsertrio.

Diese CD werden Sie rauf und runter hören, versprochen. Viel, viel mehr als gute Laune Musik, nur eine Schublade, in der fünffach Grammy nommierte gerne gesteckt wird. Neben den Studioaufnahmen auf CD 1 und den Liveaufnahmen auf der zweiten, zeigt die dritte, die DVD sein können während der Konzerte. Anspieltipps gibt's keine, alles sehr sehr gut!

Rory Gallagher - The BBC Sessions (Limited Edition)

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ie erstmals im Jahre 2005 erschienene CD Rory Gallagher - The BBC Sessins, wurde von seinem Bruder Donald und dem Tontechniker Tony Arnold neu gemastert.

Das Set besteht aus zwei CD's: eine mit ausgewählten Live-Aufnahmen und die zweite enthält ausgewählte Studio Aufnahmen. Die Live-CD ist ungemein authentisch, auch wenn die Stimme nicht, wie sooft übergroß im Vordergrund reproduziert wird. Das ganze geht also mehr in Richtung sparsamer Mikrofonierung. Sie kommt sehr glaubwürdig und authentisch rüber und bereitet so ein absolutes Gänsehautfeeling. Harter, erdiger Blues vom meines Erachtens nach besten Gitarristen seiner Zeit.

Anspieltipps für die Live-CD: ausnahmslos alle! Die Studio-Aufnahmen auf der zweiten CD sind absolut überzeugend, reichen aber an das Live-Feeling der ersten CD nicht ran. Meiner Meinung nach eines der besten Gallagher Alben. Unbedingt reinhören! Ein Anspieltip für die Live-Scheibe seih noch erlaubt: vorne Anfangen !

17 Hippies – El Dorado

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l Dorado – damit assoziiert man Gold, Südamerika, Abenteuer ... und genau ein solches, musikalisches bereitet Musik der Berliner Truppe beim ersten anhören, eine musikalische Reise, ein Abenteuer. Man hat das viel zu selten, das Gefühl, vom ersten Takt an zu Wissen eine Entdeckung gemacht zu haben.

Bereits das erste Stück nimmt einem sofort ein. Fetzige Cajun-Musik treibt mit gekonntem Scat-Gesang die Nummer nach vorne, macht Spass und ist auf den Punkt.

Umso mehr überrascht dann die zweite Nummer Adieu. Ein stilles, fliesendes Chansons eine wunderbare Stimme, gefühlvoll begleitet. Ein absoluter Gegensatz zur ersten Nummer. Mir persönlich gefallen alle Nummern auf dieser Scheibe, sehr schön auch das melancholische "Bound for morning" eingängig gesungen, wunderbare Cello-Begleitung, einfach sehr schön.

Insgesamt ist dieses multikulturelle Album einfach wunderbar, abwechslungsreich und gekonnt. Eine dicke Empfehlung für diese mir bis dahin unbekannte Band.

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Pergolesi Stabat Mater, Orchestra Mozart, Claudio Abbado open

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iese Neueinspielung kam mir zum ersten mal im Autoradio zu Ohren – das Pergolesi Jahr 2010 wurde eingeläutet. Ich besitze eine Aufnahme der Stabat Mater mit Claudio Abbado auf Vinyl aus den achtzigern. Beim wieder hören eben dieser, wurde ich umso neugieriger auf die Neueinspielung. Die neue Aufnahme ist sehr einfühlsam, mit neuen Stimmen, für Freunde geistlicher / klassischer Musik sicher eine Empfehlung wert. Der Gesang der neuen Einspielung ist wunderbar. Inzwischen sind in dieser Reihe, weitere Aufnahmen erschienen.

TRY! John Mayer Trio. Live in Concert open

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it dem Schlagzeuger Steve Jordan und dem Basisten Pino Palladino konnte John Mayer zwei Urgesteine für sein Trio und diese eindrucksvolle Live CD gewinnen.

Das hört man vom Anfang an ("Who did you think I was") Dynamik und Energie und perfektes Live Zusammenspiel pur, das geht ins Ohr und in den Bauch. Die Stücke auf der CD sind sehr gut Zusammengestellt, kerniger Rock wechselt mit groovenden Blues ab. Ray Charles (I Got a Woman) und Jimmy Hendrix (Wait Until Tommorow) wird mit gekonnten Interpreatationen die Referenz erwiesen.

Eigene Stücke von Mayer wie etwa Gravity (Nr.4) erzeugen Gänsehaut. Drei absolute Könner auf der Bühne, mehr braucht es nicht, hier ist weniger mehr. Diese CD hat alles, Live Atmoshpäre, Druck, Drive und macht Lust auf mehr.

Wer Live Aufnahmen mag, ist hier gut bedient. Da die Stücke auf verschiedenen Veranstaltungen aufgenommen wurden ist die Qualität zwar nicht durchgängig, die meisten Aufnahmen sind aber wirklich erstklassig

Lust auf Auszeit: EXIT!

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nglaublich, was da abseits des Mainstreams gedeiht! Mark Gillespie ist Straßenmusiker. Er vermarket sich selbst, seit vielen Jahren. Schön, das es sowas noch gibt und bestehen kann. Diese CD, aufgenommen in Giessen, vom begleitendem Bassisten (Thomas Hermann), der Mark in Giessen auf der Straße kennenlernte und es selbst nicht glauben konnte. …So kam es zu dieser CD, Live Atmosphäre, die erste CD und meines Erachtens eine der besten.

Frappierend ist, das neben den Cover-Songs die eigenen nicht nur bestehen können, sondern heraus ragen. Ein Live-Concert mir Mark (siehe: www.gillespie.de) ist ein absolutes Erlebnis, bis dahin, sei diese CD empfohlen… Wer absout nicht zu einem Konzert kommen kann, sollte auch mal in die DVD schauen: Absolute Entspannung und Zufriedenheit ist garantiert!

Abgefahren…: Bobby McFerrin und Yo-Yo Ma…

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wei Vollprofis am Werk absolut ungewöhnlich, spannend und bereichernd. Diese CD präsentiert bekanntes in völlig ungewöhnlichen und wunderschönen Interpretationen. So z.B. auf Track Nr. 9: Barriere: Allegro Prestissimo (from Sonata for 2 Cellos) wobei ein Cello natürlich Bobby McFerrin ist… Der virtuose Yo-Yo Ma und Bobs McFerrin ergänzen sich perfekt! Track Nr. 12 J.S.Bach Air, getragen, klar doch gleichzeitig absolut unglaublich, ernsthaft und … berührend… Sie mögen Cello, Bobby McFerrin oder ungewöhnliches, meisterhaftes, dann gleich mal reinhören!

Hör-(Buch)-Musiktipp: The Thelonious Monk Story...

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helonious Monk. Dieser Name begegnete mir zum ersten Mal in einem siebziger Jahre Film, indem die Kinder die Abwesenheit der Eltern für eine wilde Party nutzten und das ganze Haus auf den Kopf stellten. Für den Vater war die eigentliche Tragödie das seine "Monk"-Schallplatte zu Bruch gegangen war. Soweit mein Zugang zu Monk, denn ich erst viel später musikalisch schätzen lernte.

Dieses Hörbuch hört man am besten während einer langen Autofahrt. Sehr kurzweilig von Rufus Beck gelesen, gibt es Einblicke in das Leben dieses exzentrischen Ausnahme-Talents, seiner musikalischen Begleiter und Förderer. Auf die Frage, wer ihn musikalisch am meisten beeinflusst habe, antwortete Monk einmal: „Na, ich selbst natürlich.“ Das beschreibt ganz gut dieses sperrige, fast authistische Genie, der es sich selbst nie einfach machte. Die zweite CD ist gefüllt mit Musik, die man bestimmt besser versteht, wenn man das Hörbuch hinter sich hat. Bei manchen Stücken beschleicht mich das Gefühl, er wollte nicht die Töne spielen, sondern die Pausen dazwischen...

Buchtipp: Der Musik-Instinkt...

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er Musik-Instinkt: Die Wissenschaft einer menschlichen Leidenschaft. Dieses sehr interessante Buch lässt sich kaum besser, als mit diesem Sting Zitat beschreiben:

„Musik scheint eine geradezu eigensinnige, schwer fassbare Qualität zu besitzen, die einer einfachen Erklärung nicht zugänglich ist, so dass sich immer neue Fragen stellen, je mehr wir darüber wissen, ohne dass unser Bohren ihre Macht und ihr Geheimnis entschlüsseln könnte. Es mag kein Ende und keine einfache Antwort in Sicht sein, aber die Reise selbst ist aufregend, insbesondere wenn man sie mit einem Autor unternimmt, der nicht nur ein ausgezeichneter Musiker und ein hartnäckiger Forscher ist, sondern auch jemand, der das Staunen über die Welt nicht verlernt hat.”

Sting

Buchtipp: Wer schrieb Bethovens zehnte?

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in kurzweilige Buch das Episoden- und Anekdotenhaft in die Geschichte der Musik einführt. Am besten man platziert es an einem stillen Ort (z.B. Wartezimmer) wo man immer mal ein paar Sekunden Zeit zum schmökern findet. Das "Nachschlagewerk" ist alphabetisch gegliedert und enthält selbst für Klassikkenner noch amüsante und unterhaltsame Neuigkeiten... Ein ideales Geschenk für Klassikfans!

Tri Continental Live

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ieleicht ist diese Doppel-CD ja doch noch nicht so bekannt? Ich denke aber doch, denn mit diesem im Jahr 2000 von Radio Bremen hervorragend aufgenommen Konzert hat sich das Trio eine große Fangemeinde erspielt.

Lester Quitzau, Bill Bourne und Madagascar Slim spielen Blues, Folk oder afrikanisch angehauchte Songs mit einer fantastischen Spielfreude und Leichtigkeit. Die Atmosphäre ist dicht, spürbar - das Konzert sehr gut eingefangen.

Jeder der drei ist abwechselnd Vortragender oder Begleiter, auch deshalb ist diese Produktion so abwechslungsreich. Musikalisch und technisch meiner Meinung nach nur schwer zu toppen. Anspieltipps: Nr. 3. MBO, Nr. 10. Scarecrow Murders, Nr. 11. Heart and Soul

 
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